Systemische Aufstellungen

Jedes Problem enthält bereits seine Lösung. Systemische Aufstellungen werden genutzt, um funktionierende Lösungen für Probleme in der kürzesten möglichen Zeit zu erarbeiten. Systemische Aufstellungen für Organisationen wurden maßgeblich von Bert Hellinger, Gunthard Weber und Matthias Varga von Kibéd / Insa Sparrer als Instrumente zur Lösungs- und Entscheidungsfindung entwickelt.
Jedes Team ist Teil eines Arbeitsbeziehungssystems. Beziehungen bestehen z.B. zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten, Mitarbeitern und Kunden, Mitarbeitern untereinander. Teammitglieder haben auch Objekt-Beziehungen zu Software-Systemen und -Komponenten. Ein Kunde oder ein ganzes Team hat z.B. das Anliegen eine Projektblockade zu bewältigen oder eine Entscheidung zu treffen. Ausgehend von der Idee, dass das Wesentliche in einem System sich in der Beziehung zwischen den Bestandteilen abspielt, werden Repräsentanten im Raum aufgestellt. Dies ergibt eine räumlich-bildliche Darstellung des betreffenden Systems. Die Arbeit des Aufstellungsleiters besteht darin, Repräsentanten so lange umzustellen und nach ihrer Wahrnehmung an unterschiedlichen Plätzen zu fragen, bis eine Lösungskonstellation gefunden ist, die eine Verbesserung des Gesamtbildes und einen guten nächsten Schritt für den Kunden bedeutet.
Bei einer Team-Aufstellung ermöglicht die verdeckte Arbeit es, innerhalb einer Gruppe auch deren Anliegen aufzustellen. Aufstellungen haben so auch teambildenden Charakter.

Folgende systemischen Aufstellungsformate eignen sich besonders als Team-Aufstellungen:
Problemaufstellungen
Drehbuchaufstellungen
Entscheidungsaufstellungen